Daher waren wir ziemlich gefrustet und schoben heute Vormittag unsere Räder zu "De Terp", dem Obdachlosenheim, wo Lisi ihr Rad gekauft hatte, um die Räder reparieren zu lassen. Selbstverständlich war auch hier wieder verlass auf das friesische Wetter und wir waren triefnass, als wir nach ca. 25 min dort ankamen. Wenigstens konnten die kompetenten Mitarbeiter das Problem schnell lösen (beide Ventile waren kaputt) und es kostete uns keinen Cent. Dann mussten wir natürlich den ganzen Weg im Regen zurückfahren.
Weil es ja nun ohnehin schon ein sch*** Tag war, wollten wir das "Hot Pot" essen bei unseren chinesischen Kollegen abblasen, vor allem, weil wir keine Ahnung hatten, was die uns da vorsetzen würden (man kennt ja die wildesten Geschichten...). Da sie aber ziemlich aufdringlich aber höflich anboten uns abzuholen und wieder nach Hause zu bringen, flog nun auch die Ausrede, unsere Fahrräder würden noch immer nicht fahrtüchtig sein, flach. Also fuhren wir heute Abend da hin, obwohl man uns erklärte, "Hot Pot" bedeutet alles in eine kochende, scharfe Instantbrühe zu schmeißen, worauf man gerade Lust hat.
Es erwieß sich zwar wirklich als sehr würzige Angelegenheit, war aber wirklich ok und sehr gemütlich. Als wir dann um ca. 23:30 Uhr beschlossen uns auf den Heimweg zu begeben hat es natürlich wieder einmal ... na, na, ich glaube ihr könnt es euch schon denken ... genau: GEREGNET! Zum Glück war auch noch der Nebeneingang zu unserem Park geschlossen, so dass wir rund herum fahren mussten und noch nasser wurden.
Wir sind mittlerweile ziemlich fed up mit dem besch***** Wetter hier. Allerdings hat uns AJ, ein Holländer, heute erklärt, dass sie es liebevoll "a shower" nennen, wenn sie triefend nass vom Fahrrad steigen. Ich glaube, wir müssen uns einfach damit abfinden.
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